Ausgangssituation
Ein international tätiger Hersteller von Medizinprodukten war in mehreren Märkten etabliert, in Deutschland jedoch bislang kaum präsent. Erste Gespräche mit potenziellen Vertriebspartnern und Kliniken hatten stattgefunden, allerdings:
• Es fehlte eine klare Strategie, über welche Kanäle und Partner der Markteintritt erfolgen sollte
• Die Anforderungen des deutschen Marktes (Strukturen im Gesundheitswesen, Entscheidungswege, regulatorisches Umfeld) waren nur teilweise im Unternehmen bekannt
• Es gab keine belastbare Planung, wie der Vertrieb in Deutschland organisiert und in die bestehenden internationalen Strukturen eingebettet werden kann
Vorgehen (Markteintritt & Vertriebsaufbau über Partner)
• Gemeinsame Klärung der Zielsegmente im deutschen Markt (z. B. Klinikverbünde, spezialisierte Zentren, niedergelassene Fachärzte) und der dort relevanten Entscheidungsstrukturen
• Bewertung, welche Vertriebswege sinnvoll sind: Direktakquise, spezialisierte Fachhändler, Distributoren oder ausgewählte strategische Partner
• Identifikation und Ansprache geeigneter Vertriebspartner auf Basis eines internationalen, gewachsenen Netzwerks im B2B‑Umfeld – mit Fokus auf langfristig tragfähige Kooperationen statt „reinem Handel“
• Strukturierung des Markteintritts in Phasen:
– Pilotregionen und ‑partner
– klare Zielgrößen (Kontakte, Tests/Anwendungen, erste Umsätze)
– Feedbackschleifen zur Anpassung von Angebot, Pricing und Argumentation
• Begleitung von Gesprächen auf Geschäftsführungs‑/Inhaberebene zur Ausgestaltung der Kooperationen (Rollen, Verantwortlichkeiten, Service‑ und Supportstrukturen, Reporting)
Ergebnis (Auszug)
• Auswahl weniger, aber strategisch passender Vertriebspartner mit belastbarem Zugang in die Zielsegmente
• Ein klar strukturierter Markteintrittsplan für Deutschland, eingebettet in die internationale Vertriebs‑ und Organisationsstruktur des Herstellers
• Erste Umsätze im deutschen Markt sowie valide Rückmeldungen aus der Praxis zur weiteren Anpassung von Angebot, Positionierung und Vertriebsansätzen
• Nutzung und Ausbau eines internationalen Beziehungsnetzwerks, das über klassische „Standardwege“ hinaus Türen öffnet und die weitere Expansion in der DACH‑Region erleichtert